Cthulhu

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Bin gerade an Metroid Dread dran und auch wenn ich noch einiges vor mir habe, trauere ich jetzt schon, weil das Spiel irgendwann vorbei ist. Grandioses Leveldesign, schöne Umgebungen, viel zu entdecken, starker Soundtrack und abwechslungsreiche Gegner. Dread zeigt deutlich, weshalb es Metroidvania heißt. Etwas störend finde ich die Ladezeiten und ab und an ist es nicht ganz einfach nachzuvollziehen, wo es weitergeht. Gerade die zerstörbaren Steine erkennt man nicht immer als solche. Die EMMIs sind stressig und haben mir echt schon häufig den Garaus gemacht, aber als störend empfinde ich sie nicht. Manchmal vielleicht etwas viel Glück dabei, wenn man durch die EMMI-Areale läuft, aber man kann ja prinzipiell ausweichen und sich verstecken. Gefällt mir gerade wirklich ausnehmend gut, bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Ist auf jeden Fall sehr befriedigend, wenn man nach längerem hin und her dann doch einen neuen Bereich freischaltet und neue Dinge entdeckt. Must Have für Switch-Besitzer.
 

Wolke

crossing
Ich bin heute in die vierte Episode von The long dark gestartet und holla die Waldfee, ich fand mich erst mal gar nicht mehr zurecht :sweat: Zuletzt hatte ich es im Mai gespielt. Von daher waren die Mechaniken noch ganz frisch, aber es wird wirklich von Episode zu Episode herausfordernder und die Wildnis wird ein immer größer werdender Feind. Zu Beginn der Episode hatte ich auch gleich ein paar Fehler gemacht, die man hätte vermeiden können. Hätte am liebsten gleich ein/zwei Stunden Spielstand über den Haufen geworfen, aber ich will mich da jetzt durchbeißen und damit (über)leben :cryingcool:

Edit: lol, danach gleich mal durch einen Schock gestorben :ugly:
 
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flo

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Marvels the Avengers
Zu Beginn war ich noch sehr angetan. Ich kannte Kamala nicht und war an ihrer Story interessiert. Und so lange es noch linear voran ging, war es wirklich gut und unterhaltsam (auch wenn man immer wieder die Tomb Raider Grundlage erkannt hat). Aber irgendwann kommt das GaaS-Syndrom durch, und man wird mit nutzlosen Missionen zugeballert. Damit habe ich jegliche Motivation verloren. Zum Glück ist das Spiel im Gamepass...
 

funGus

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Marvels the Avengers
Zu Beginn war ich noch sehr angetan. Ich kannte Kamala nicht und war an ihrer Story interessiert. Und so lange es noch linear voran ging, war es wirklich gut und unterhaltsam (auch wenn man immer wieder die Tomb Raider Grundlage erkannt hat). Aber irgendwann kommt das GaaS-Syndrom durch, und man wird mit nutzlosen Missionen zugeballert. Damit habe ich jegliche Motivation verloren. Zum Glück ist das Spiel im Gamepass...

Genauso geht's mir auch, wobei ich echt unerwartet viel Spaß mit der Singleplayer Kampagne habe. Die Nebenmissionen ignoriere ich einfach komplett.
Perfektes Gamepass Game :D
 

Trekkie

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Zocke grade Metroid Dread und bin sehr angetan. Ja, die EMMI-Abschnitte sind etwas nervig und die Boss Moves muss man auswendig lernen, davon abgesehen finde ich es aber nicht schwer. Die Rücksetzpunkte könnten auch fairer kaum sein. Die Steuerung ist komplex, aber imo extrem gut. Ich kann mich kaum erinnern, dass sich jemals etwas so gut steuern lies. Es macht einfach super viel Spaß sich fortzubewegen. Die Grafik ist einfach, aber die Hintergründe sind echt toll gemacht. Etwas mehr Abwechslung würde ich mir noch wünschen, aber ich bin erst in Welt 4.

Ungewohnt finde ich wie linear das Spiel bisher ist. Ja, es ist eine typische Metroid-Welt (geile Map btw.), aber die Entwickler haben imo einen billigen Trick eingesetzt und sperren einmal offene Wege wieder um dem Spieler grob in die richtige Richtung zu schubsen. Bin mir noch nicht ganz schlüssig wie ich das finde.
Trotz aller Kritik finde ich es nochmal deutlich besser als Samus Returns (3DS), dass ich gut fand. An das famose Super Metroid kommt es bisher nicht ran, aber Dread hat auch einen Ansatz, der actionlastiger ist.
 

DoK

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Zocke aktuell Amnesia Rebirth.
Finds mega spannend bisher, definitiv nichts für schwache Nerven. Die Szenen wo man durch die Finsternis schleicht,
immer auf der Suche nach der nächsten Fackel zum Anzünden, sind sehr intensiv. Besonders weil Streichhölzer und Öl für die Lampe sehr rar verteilt sind. Die Umgebungsrätsel finde ich auch sehr gut umgesetzt. Es ist auch ganz nett, wenn man Türen z.B. erst freiräumen muss, bevor man diese öffnen kann. Nahezu jeder Gegenstand in der Welt kann bewegt werden.

Großer Kritikpunkt bisher sind ausgerechnet die Monsterbegegnungen, die sehr krampfig wirken.
Ich weiß aktuell noch nicht, ob und wie ich mich vorbeischleichen kann, ob Licht auf mich aufmerksam macht usw.
Meist werde ich erwischt, was aber nicht all zu schlimm ist. Man wird ja wiederbelebt und landet meistens sogar irgendwo vor dem Monster und kommt dann schnell weiter. Bin gespannt wie es weitergeht.
 

Para

Team | Content
Ich weiß aktuell noch nicht, ob und wie ich mich vorbeischleichen kann, ob Licht auf mich aufmerksam macht usw.
Meist werde ich erwischt, was aber nicht all zu schlimm ist. Man wird ja wiederbelebt und landet meistens sogar irgendwo vor dem Monster und kommt dann schnell weiter. Bin gespannt wie es weitergeht.

es gibt auf jeden fall einige momente, wo das spiel eingreift. entweder wirst du dann eben plötzlich entdeckt oder du kannst locker fliehen.
 
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DoK

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Gestern habe ich ein bisschen Tormented Souls weitergespielt.

Eine nostalgisch verklärte Liebeserklärung an alte Survival Horror-Klassiker, ein bisschen das (ungewollte?) Baby von Resident Evil und Silent Hill. Und irgendwie hat es das kleine Studio aus Chile geschafft, die alten Tage wieder aufleben zu lassen. Fühle mich tatsächlich in eine Zeit zurück versetzt, wo ich als kleiner Bub Silent Hill 2 auf der PS2 gezockt habe. Atmosphärisch ist das Ding auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben. Gut gesetzte, feste Kamerawinkel, Sounddesign, Musik. Das lässt schon teilweise das Blut gefrieren. Generell liebe ich einfach den Gameplay-Loop. Etliche Rätsel, neue Gegenstände finden, Rätsel lösen, Tagebücher lesen und Infos herausfinden, Shortcuts freischalten und zwischendurch paar Gegner töten. Die Gegner finde ich zwar vom Design sehr ansprechend und nehmen auch Bezug auf die Geschichte, aber leider wirken sie gleichzeitig irgendwie... Anorganisch? Hier merkt man einfach das Indie-Budget. Da die Begegnungen nicht allzu lange dauern, kann ich das verkraften. Nervig aktuell sind jedoch noch einige Bugs, insbesondere wenn man aufgrund der fehlenden Checkpoints entsprechend Progress verliert. Aber die Entwickler hören aufs Feedback und arbeiten weiter am Spiel, ein paar fehlende Features bzgl der Map wurden auch schon nachgereicht.

Ich bleibe auf jeden Fall dran, dafür machts halt auch zu sehr Spaß.

Hast du nochmal weitergespielt? Lohnt es sich?
Das Game ist aktuell für knapp 15 Euro im Angebot (PSN)
 

0shikuru

dissociative
Hast du nochmal weitergespielt? Lohnt es sich?
Das Game ist aktuell für knapp 15 Euro im Angebot (PSN)

Hab zwischendurch noch weiter gespielt, bin aber noch nicht durch. Eindruck hat sich nicht großartig geändert, außer dass die Rätsel gut knackig sind und im Vergleich zu Resident Evil auch richtige Rätsel sind.

Für 15 Euro kann man imo nichts falsch machen, wenn man ein Herz für ein bisschen Retro-Survival-Horror hat.
 
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Cycrow

In der Crow-Bar
Endlich Yakuza Like a Dragon beenden können.
Nachdem ich letztes Jahr Rund 30 Stunden in Yakuza Zero rein geschnuppert habe, mich dann irgendwann aber die zahlreichen Miniaufgaben (rein Zeitlich) überfordert haben, bin ich doch ganz froh bei Like a Dragon dran geblieben zu sein und es endlich durchgespielt zu haben. Aber auch hier, einfach viel zu viel Zutun. Nebenquest natürlich alle gemacht (richtige Perlen darunter) aber bei den Miniaufgaben wurde es mir dann doch zu viel (vielleicht ca. 60% gemacht).

Was soll ich sagen, hat einfach den richtigen Spagat zwischen Unsinn und Ernsthaftigkeit. Lange nicht mehr soviel abwechselnd geschmunzelt und Mitgefiebert in einem Game. Artet mir leider aber an vielen Stellen in zu viel Arbeit und abarbeiten von irgendwelchen Checklisten aus. Dafür habe ich heute einfach leider nicht mehr die Zeit und Nerven.

Irgendwie hätte ich ja schon noch bock die Yakuza Reihe durchzuspielen und komplett zu erleben.
Aber irgendwie grauts mich auch vor der Fülle an Aufgaben, und Yakuza 3-5 (weil mir dann doch wieder zu Altbacken) würde ich gerne Skippen, fühlt sich dann aber auch irgendwie nicht richtig an. Ka... vielleicht gebe ich der Main-Yakuza Reihe nochmal ne Chance. Habe aber definitiv Bock die Judgment Reihe bekommen. Werden definitiv beim nächsten Sale gekauft.

Nebenbei noch Ryse: Son of Rome, Superliminal, Last Stop und The Artful Escape durchgespielt.

Ryse: Son of Rome
- war okay.

Superliminal
- hat sich wirklich gelohnt, lässt sich auch super an einem Abend durchspielen.

Last Stop
- eher so mäh ... kaum Gameplay und die Story hats dann auch nicht rausgerissen als Erfahrung.

The Artful Escape
- Atemberaubend schön. Kopfhörer schön aufgedreht und in einem Rutsch wegge'shreddert.
Visuell wie auch musikalisch einfach ne großartige Erfahrung, Gameplay rockt (wortwörtlich) auch, Story und Voiceover auch echt Top.
 
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Wolke

crossing
Auf welcher Plattform spielst du? Ich hatte null Tearing auf der Pro. Halt nur Popups. Gebuggtes Wasser hatte ich auch nicht. Dachte es zum Ende hin, aber dann hatte ich doch nen Riss in der Außenwand gefunden. Vermutlich war ich gegengefahren. :D

Nee, das Seil ist ein einfaches Erweiterungsmodul, dass du sicherlich an der Modifizierungsstation, an der du auch die Seemotte pimpst, herstellen kannst (jetzt isses mir wieder eingefallen). Das nimmst du dann einfach mit und steckst es in einen Slot des Krebses.

Okay, kurz nachgelesen. “Die Fahrzeugmodifizierungsstation wird mit dem Fabrikator gebaut.

Ich habe gerade diesen verfluchten Krebs aus dem Loch bekommen :huh: 😱 (Ganz eventuell war mir nicht bewusst, dass er schweben kann :yikes:)

Aber machen wir uns nichts vor: Ich werde es vielleicht dennoch nie beenden 😬
 
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Wolke

crossing
Ach Leute, ich habe mal wieder eine wahre Subnautica-Gefühlsachterbahn hinter mir :sonic:

Nachdem ich gestern endlich verstanden habe wie man einen Krebs richtig bedient und ich aus diesem verfluchten Loch rauskam, hab ich gedacht ich gucke mir das Spiel wieder ein wenig an: und hab das Ding so gerockt :sneaky:. Hab mir endlich nach sehr vielen Stunden eine zweite Basis errichtet und bin mit Mr Krebs auf fast spooky 900 Meter runter. Das sogar mehrere Male :cathuh: Bin beim ersten Mal gestorben und musste wieder mal Krebs abholen, aber da hab ich dann begriffen, dass mir hier (noch) wenig passieren kann, sofern ich einfach möglichst unauffällig bleibe. Der Sprung ins Dunkle ist zwar jedes Mal verdammt gruselig, aber was Muss das Muss :cryingcool: Auf jeden Fall war ich süchtig. Bin immer tiefer, hab immer mehr erbeutet, hab die halbe Nacht gespielt und war beim Zubettgehen dann so aufgeregt, dass ich eigentlich an nichts anderes denken und ewig nicht schlafen konnte.

Jede Erfolgsgeschichte hat aber auch ihre Schattenseite 😭 Dadurch, dass ich mir eine neue Basis errichtet habe, bin ich ziemlich oft zwischen der alten und neuen hin- und hergefahren um meinen neuen Standort schön auszubauen. ca. 1000 m liegen dazwischen und der Weg war jedes Mal recht sicher. Heute Nacht gegen Ende war dann plötzlich ein gefährlicher Gegner auf der Route, dem ich gerade so entwischt bin. Zur Beruhigung habe ich dann erst mal die mind. 10 Vorratsschränke in meiner zweiten Basis sortiert und beschriftet, was bei mir wirklich eine ordentliche Leistung ist (Grüße gehen raus an Fox 🤭). Auf jeden Fall hab ich das als einmaliges Pech verbucht. Ich spiel das Spiel inzwischen schon knapp 40 Stunden, aber das ist erst die zweite Begegnung mit dem Vieh gewesen. Jetzt war ich aber heute keine zehn Minuten im Spiel, bin wieder zu meiner ersten Basis unterwegs gewesen, da taucht es plötzlich im eigentlich recht sicheren Startgebiet auf und ging nicht mehr weg. Wir sind uns sogar sehr sehr nahe gekommen 😭 Jetzt bin ich mal wieder ziemlich gehemmt und hab so verflucht Angst. Es ist so eine Hassliebe. Ich habe so viel Spaß, in so vielen Punkten erfüllt es genau das, was ich in Videospielen so liebe, aber ich will doch einfach nur in Ruhe gelassen werden 😭

Aus lauter Frust und um meine Sucht zu befriedigen habe ich mir dann gleich nach dieser schrecklichen Begegnung Below Zero gekauft. Das spiele ich dann auch so lange, bis ich mich vor lauter Angst nicht mehr weitertraue 😭
 

Wolke

crossing
Thematisch bleibe ich aktuell beim Meer und tobe mich gerade in Moonglow Bay ein wenig aus. Sehr niedliches Spiel um eine der - in meinen Augen - oft nervigsten Mechaniken in so manchen Spielen: dem Fischen :D

Man darf sich hier ein abgespecktes Stardew Valley nur mit Fischen und Kochen vorstellen. Ziel ist es den heruntergekommenen Küstenort wieder auf Vordermann zu bringen. Also tuckert man mit seinem Fischkutter auf hoher See herum, angelt fleißig, lässt die Hummerfalle über Board und freut sich jedes Mal wie ein Schnitzel über die befriedigende Ausbeute im Fischernetz. Das Spiel schafft es nämlich die ansonsten so nervige Fischfang-Mechanik gar nicht mal sooo nervig zu machen. Die Herausforderung haben sie also sehr gut gemeistert.

Nach einem langen Tag auf hoher See geht es schließlich hinter den Herd. Gekocht wird in unterschiedlichen Minigames und das ist langfristig tatsächlich etwas, was vielleicht den ein oder anderen irgendwann auf die Nerven gehen kann, denn sie nehmen durchaus Zeit in Anspruch. Zum Glück kann man allerdings Chargen herstellen und die Produktionsmenge im Laufe der Zeit erhöhen.

Was nicht ganz so glücklich gelungen ist sind die Questmarkierungen. Teilweise versteh ich nicht was ich an dem ein oder anderen Ort tun muss, da man weder ins Gebäude kommt, noch eventuell die Person ansprechen kann, die sich aktuell darin befindet. Gerade bzgl. der Personen kennt man das ja auch bereits aus anderen Spielen, dass die ebenfalls ihren Tagesablauf haben, aber ich muss aktuell mit einer Person sprechen, die habe ich meiner Meinung nach noch niemals aus dem Haus kommen sehen. Evtl. sind es Quests, die man später erfüllen kann. Dasselbe gilt für die Renovierung der Stadt. Hat etwas gedauert, bis ich begriff, dass grundsätzlich wohl immer die Bibliothek für diese Aufgabe markiert ist, aber die entsprechenden Orte erst im Laufe der Geschichte anzeigt werden. Das hätte man dem Spieler schöner vermitteln können.

Ansonsten ist es ein nettes Spiel für zwischendurch und ein Tipp für diejenigen, die sich etwas Entschleunigung wünschen und generell anfällig für diese Art von Farming-Simulationen sind. Das Gameplay ist zwar übersichtlich, aber macht Laune und die Grafik ist auch sehr hübsch anzusehen. Vielleicht durch den "Klötzchen-Stil" nicht für jeden ein Hingucker, aber ich finde es ganz süß. Mir ist da ein guter Fisch ins Netz gegangen 🎣😬
 

silbex

hmmm
Habe mal wieder mit Halo 1 angefangen. Bis auf die Steuerung des Warthogs ist es immer noch wunderbar und schlägt sich auch mit heutigen Maßstäben echt wacker. Ich mein, das kam vor f'n 20 Jahren heraus. Da merkt man echt wieder, was für ein bedeutsames Spiel Bungie damals veröffentlicht hat.

Wie schön wäre ein SP-Shooter von Bungie im Destiny-Universum. 🙌
 

Wolke

crossing
Thematisch bleibe ich aktuell beim Meer und tobe mich gerade in Moonglow Bay ein wenig aus. Sehr niedliches Spiel um eine der - in meinen Augen - oft nervigsten Mechaniken in so manchen Spielen: dem Fischen :D

Man darf sich hier ein abgespecktes Stardew Valley nur mit Fischen und Kochen vorstellen. Ziel ist es den heruntergekommenen Küstenort wieder auf Vordermann zu bringen. Also tuckert man mit seinem Fischkutter auf hoher See herum, angelt fleißig, lässt die Hummerfalle über Board und freut sich jedes Mal wie ein Schnitzel über die befriedigende Ausbeute im Fischernetz. Das Spiel schafft es nämlich die ansonsten so nervige Fischfang-Mechanik gar nicht mal sooo nervig zu machen. Die Herausforderung haben sie also sehr gut gemeistert.

Nach einem langen Tag auf hoher See geht es schließlich hinter den Herd. Gekocht wird in unterschiedlichen Minigames und das ist langfristig tatsächlich etwas, was vielleicht den ein oder anderen irgendwann auf die Nerven gehen kann, denn sie nehmen durchaus Zeit in Anspruch. Zum Glück kann man allerdings Chargen herstellen und die Produktionsmenge im Laufe der Zeit erhöhen.

Was nicht ganz so glücklich gelungen ist sind die Questmarkierungen. Teilweise versteh ich nicht was ich an dem ein oder anderen Ort tun muss, da man weder ins Gebäude kommt, noch eventuell die Person ansprechen kann, die sich aktuell darin befindet. Gerade bzgl. der Personen kennt man das ja auch bereits aus anderen Spielen, dass die ebenfalls ihren Tagesablauf haben, aber ich muss aktuell mit einer Person sprechen, die habe ich meiner Meinung nach noch niemals aus dem Haus kommen sehen. Evtl. sind es Quests, die man später erfüllen kann. Dasselbe gilt für die Renovierung der Stadt. Hat etwas gedauert, bis ich begriff, dass grundsätzlich wohl immer die Bibliothek für diese Aufgabe markiert ist, aber die entsprechenden Orte erst im Laufe der Geschichte anzeigt werden. Das hätte man dem Spieler schöner vermitteln können.

Ansonsten ist es ein nettes Spiel für zwischendurch und ein Tipp für diejenigen, die sich etwas Entschleunigung wünschen und generell anfällig für diese Art von Farming-Simulationen sind. Das Gameplay ist zwar übersichtlich, aber macht Laune und die Grafik ist auch sehr hübsch anzusehen. Vielleicht durch den "Klötzchen-Stil" nicht für jeden ein Hingucker, aber ich finde es ganz süß. Mir ist da ein guter Fisch ins Netz gegangen 🎣😬

Bin mittlerweile im vierten Kapitel angekommen und irgendwie etwas aufgeschmissen. Habe aber gelernt, dass das in dem Spiel nicht ungewöhnlich ist. Es ist teilweise wirklich nicht gut darin zu vermitteln was man zu tun hat bzw. wie man dahin kommt. Ist grundsätzlich nicht tragisch, aber das ist ja auch kein Puzzler, deswegen eher nervig.

Der absolute Horror war allerdings der Bossfight in Kapitel 2. Mit der Steuerung kommt man zwar gut klar, aber für sowas wie "Kämpfe" ist es einfach wahnsinnig hakelig, wenn es dann doch auch mal schnell gehen muss. War auf jeden Fall an diesem Punkt kurz davor das Ding zu skippen, aber jetzt habe ich quasi vor jedem "Kampf" die Sorge, dass ich aufgeben werde 😅
 
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Reaktionen: Trekkie und Para