Der "zuletzt gesehen"-Thread [Bitte Spoiler-Funktion benutzen!]

Trekkie

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Der Fall Collini (Sky) - Der Industrielle Hans Mayer wird in seinem Hotel von dem Italiener Collini mutmaßlich ermordet. Caspar Leinen (M'Barek) bekommt den Fall als Verteidiger zugeordnet, doch da wusste er noch nicht, dass er eine persönliche Verbindung dazu hat. Das Problem: Collini schweigt.

Spannendes, unterhaltsames Gerichtsdrama. Das Thema ist hochbrisant und wichtig, darum ist es fast etwas schade, dass man sich nur für einen fiktiven Fall entschieden hat. Die Tatsache, dass Collini schweigt, ist leider etwas unnötig. Wenn man darüber hinweg sehen kann, bekommt man aber einen guten Film. 8/10 Die Buchvorlage kenne ich nicht.
 

silbex

hmmm
Community (S1-S6 (and sadly no movie))

Hatte die Serie nie bis zum Ende durchgeschaut und damals in Staffel 5 abgebrochen. Musste auch feststellen, dass ich mich nach all den Jahren an kaum mehr etwas erinnern konnte. Ein Fluch und Segen zugleich. Ich muss zurückblickend sagen, dass mit die 5. Staffel am wenigsten gefallen hat und ich nachvollziehen kann, wieso ich damals dort abgebrochen habe. Auch wenn Harmon bei S4 nicht am Steuer saß, so hat die Staffel auch viele gute Folgen. Leider musste die Serie ja immer wieder Abgänge ertragen. Gerade in S6 hat man das aber gut kompensieren können und nach wenigen Folgen fügt sich der Cast sehr gut zusammen. Da bin ich echt traurig, dass es danach nicht weiterging.

Hoffentlich kommt es noch zu einem Film. Der Cast soll ja weiterhin sehr interessiert sein, aber Harmon hat weiterhin kein Skript geschrieben. Hatte eine Idee gelesen, dass Troy auf seiner Segelreise verschwindet und die Gruppe versucht zu retten. Das wäre ein sehr spannender Aufhänger für einen Film.
 

Wolke

crossing
So viele feiern diese Serie, aber ich kam da nie richtig rein. Hab ein paar Folgen gesehen, aber sie hat mir absolut gar nicht gefallen :/
 
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Shaike

Die Zersetzerin
Heute Tenet gesehen...
Ich muss gestehen die meiste Zeit saß ich so da :surprised:
Erst gegen Mitte des Films verstand ich so wirklich ansatzweise was da eigentlich abläuft. Und ich würde lügen wenn ich sage das ich am Ende alles verstanden habe...
Die Idee das Leute aus der Zukunft sich an der Vergangenheit, oder besser gesagt der jetzigen Gegenwart rächen wollen, bzw. dafür sorgen wollen das sie in Zukunft besser leben (ohje, ich merke schon wieder wie kompliziert das ist) finde ich wirklich mega interessant.
Leider wird man am Anfang ziemlich ins kalte Wasser geworfen und der Film beginnt viel zu spät zu erklären wie der Hase läuft.
Mich hat er jedoch trotzdem abgeholt, Zeitreisen sind eben einfach meins und ich
denke das alle Doctor Who Fans am Ende an eine gewisse River Song dachten 😅
Werde ich mir wohl nochmal ansehen, vielleicht kommt man so am Anfang dann etwas besser mit.
 

faenaetik

Mitglied
Heute Tenet gesehen...
Ich muss gestehen die meiste Zeit saß ich so da :surprised:
Erst gegen Mitte des Films verstand ich so wirklich ansatzweise was da eigentlich abläuft. Und ich würde lügen wenn ich sage das ich am Ende alles verstanden habe...
Die Idee das Leute aus der Zukunft sich an der Vergangenheit, oder besser gesagt der jetzigen Gegenwart rächen wollen, bzw. dafür sorgen wollen das sie in Zukunft besser leben (ohje, ich merke schon wieder wie kompliziert das ist) finde ich wirklich mega interessant.
Leider wird man am Anfang ziemlich ins kalte Wasser geworfen und der Film beginnt viel zu spät zu erklären wie der Hase läuft.
Mich hat er jedoch trotzdem abgeholt, Zeitreisen sind eben einfach meins und ich
denke das alle Doctor Who Fans am Ende an eine gewisse River Song dachten 😅
Werde ich mir wohl nochmal ansehen, vielleicht kommt man so am Anfang dann etwas besser mit.
Jep daran haben meine Freundin und ich auch sofort gedacht 😂.
Was aber auch die viel bessere Geschichte ist 😅.
 
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Trekkie

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Flucht aus Pretoria (Amazon per Leihe) - Basiert auf einer wahren Geschichte. Tim und Stephen haben sich in Südafrika der 70er für die Rechte der Schwarzen eingesetzt und sind dafür lange verknackt worden. Doch sie wollen aus dem Gefängnis flüchten. - Ein richtig schöner, klassischer Ausbruchsfilm. Mega spannend! 9/10

Zack Snyder's Justice League
(Sky) - Mir gefiel Whedons Version schon richtig gut, an alle Einzelheiten kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Die neue Schnittfassung ist jedenfalls ein mächtiges 4 Std. Epos. Gefühlt bekommen alle Charaktere mehr Screentime, vor allem Cyborg. Aber auch die Bad Guys. Ein neuer Charakter kommt sogar noch (sehr kurz) dazu. Darüber hinaus wird natürlich in den Bildern per Zeitlupe geschwelgt. Die Actionszenen hat man afair nicht groß verändert. Das Ende hat zu viel Pathos, ansonsten ist das aber ein toller Film! 9/10
Ich weiß nicht welcher Film mir besser gefällt, dazu müsste ich den Kinocut nochmal schauen. Ich hatte diesen Film in mehreren Etappen geschaut, ich konnte aber nicht genug bekommen. Von mir aus hätte der noch länger gehen können. Deshalb tendiere ich zu dieser Variante. Die ruhigen Momente fand ich jedenfalls klasse, auch wenn oft keine/wenig Aussage dahinter stand.
 

Cthulhu

Greetings earthlings!
Der Snyder Cut ist imo dem Kino-Cut weit, weit, weit überlegen. Einzig den Epilog fand ich in der Länge eher unnötig.
 
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drizzt

Reanthusiast
Hab gestern The Empty Man gesehen, toller und faszinierender Mysterie-Thriller für Fans von Lovecraft und Fincher. Faszinerend auch, weil der Film wohl bereits 2017 gedreht wurde, 20th Century Fox und später Disney aber damit nichts anfangen konnten/wollten, weil in der heutigen Kino- und Filmlandschaft unvermarktbar. The Empty Man ist ein fast 2,5 Stunden Brocken von Slowburn-Horror und Mysterie-Thriller, und das Erstlingswerk eines Regisseurs, der aus dem Kreis von Fincher kommt, und in der Vergangenheit eher mit hochkarätigen Bonusfeature-Produktionen glänzte. Und Finchers Stil scheint auch stark auf David Prior (der Regisseur) abgefärbt zu sein. The Empty Man suhlt sich geradezu in akribischen Shots, einer dichten, erdrückenden Atmosphäre, und Ausleuchtung als auch Bildcomposition erinnert oft an ein Sie7en. Audiovisuell also höchste Qualität.

...

Hab ihn dann am Wochenende gesehen und fand ihn auch richtig gut. Echt übel, was dem Film alles passiert ist :censored:
 
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Zimtzicke

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Wir hatten gestern nochmals Mission: Impossible - Fallout gesehen.

Über den Film selbst braucht man wahrscheinlich nicht viele Worte zu verlieren. Ist halt ein Mission: Impossible. An die "Maskeraden" und Twists hat man sich nach sechs Teilen gewöhnt.

Aber ich weiss nicht, ob es an mir liegt, oder an den heutigen Filmen... ich hatte das "höher, schneller, weiter"-Prinzip ja schon bei John Wick 3 kritisiert, hier muss ich das ebenfalls tun.

Ohne Zweifel, M:I Fallout funktioniert in Teilen als Hirn aus-Popcorn-Kino ganz gut. Und ohne Zweifel haben vorherige M:I-Teile auch nie einen Anspruch auf Realismus gehegt. Aber Fallout ist da teilweise so over the top, dass es mir negativ auffällt. Spätestens ab der Ankunft in Kashmir musste ich ständig mit den Augen rollen...

Die Kritiken des Films sind ja überwiegend gut, also stehe ich mit meiner Kritik eher alleine da. Aber gerade bei Filmen mit mehreren Fortsetzungen wäre irgendwann eine Rückbesinnung auf alte Stärken wünschenswert, statt mit immer mehr überdrehten Szenen das Publikum in den Bann ziehen zu wollen.
 

KaKun

Halb Mensch, halb Gerät!
Team | Content
Hab am Wochenende nun Possessor gesehen (UK-Blu-ray). Extrem grimmiger Cyberpunk-Thriller, mit teils gespenstischen Visuals, handgemachten Effekten und unangenehmen Gewaltspitzen. Der Film spielt in einer Dystopie, welche nicht weit entfernt von unserer Gegenwart scheint, sich ihre Ausmaße allerdings auch nur erahnen lassen. Eine Firma begeht Auftragsmorde, indem ihre Killer per Gerät andere Personen übernehmen und sozuzsagen fernsteuern. Die Handlung an sich ist recht überschaubar, indietypisch in einem relativ kleinen Rahmen, aber auch völlig ausreichend. Das Tempo des Films ist eher langsam, also keine rasante Action-Achterbahn, sondern viel Atmosphäre und Anspannung. Dafür aber auch toll gefilmt und geschauspielt.

Hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, kein Meisterwerk, aber ein starker Cyberpunk-Vertreter.
 

Trekkie

Mitglied
Die Goldfische (Amazon Prime) - Dt. Komödie aus 2019 mit Tom Schilling in der Hauptrolle, der den Banker Oliver spielt. Wegen eines Unfalls ist er querschnittsgelähmt. In der Reha ist die Abteilung mit den behinderten Menschen, die Einzige, die vernünftiges WLAN hat. So nimmt er Kontakt zu diesen auf. Doch Oliver benötigt bald noch wesentlich mehr Unterstützung. Chaos vorprogrammiert.
Ich fand den Film herrlich und habe mir fast in die Hosen gemacht vor Lachen :yikes: Kekw Er bietet super viel Situationskomik und hat damit genau meinen Nerv getroffen. Natürlich gibt es sehr viele Witze mit den behinderten Menschen, aber imo nicht über sie. Der Film hat so den Spagat ganz gut gemeistert. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das nicht jeder so sieht. Richtige Charaktertiefe bekommt eigentlich nur Oliver, das ist sicherlich nicht optimal. Ich wollte vor allen Dingen Lachen und das hat der Film geschafft. 9/10
 

El Hermano

I'm like you, I have no name
Bin komplett bei dir, fand ihn auch ziemlich witzig, auch wenn er ein recht sensibles Setting nutzt. Der Film geht damit aber aus meiner Sicht verantwortungsvoll um und wie du geschrieben hast zieht er seine Komik aus den chaotischen Situationen und nicht auf Kosten der Charaktere.
 
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Trekkie

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Zwei Horrorthriller auf Netflix:

Open House - Das müsste einer der ersten Netflix eigenen Produktionen gewesen sein. Ist mit dem Hauptdarsteller aus "Tote Mädchen...", und er spielt auch wieder die gleiche Rolle. Der Film ist jedenfalls eine Frechheit, denn es wird am Ende absolut gar nichts aufgeklärt! Bis dahin war er maximal "ok", wobei ein paar wenige echt doofe Sachen im Drehbuch/Story drin waren. So aber kriegt er von mir nur 4/10.

Ganz anders Better Watch Out - Ein richtig fieser kleiner Film, der auch dank seiner kurzen Laufzeit sehr gut unterhält. Es gibt zwar echt gemeine Szenen, Gore bleibt einem aber erspart. Es wird immer rechtzeitig ausgeblendet. Etwas Blut aber sieht man. Toller Film, daher 8/10 mit Tendenz nach oben.
Ich habe nur irgendwie moralische Probleme mit dem Film und hoffe bei sowas immer, dass
der Junge entweder älter ist, als er aussieht, oder aber sowas wie psychologische Begleitung beim Dreh bekommt. Echt gut gespielt! Habe ich nicht mit gerechnet am Anfang. :hattip:
 

Trekkie

Mitglied
Thunder Force (Netflix) - Superhelden-Film mit Melissa McCarthy und Octavia Spencer. - Teilweise sehr lustig, kurzweilig, charmant. Hat vieles gepasst, kann man gut gucken. 8/10

Love and Monsters
(Netflix) - An der Oberfläche leben fast nur noch mutierte, gefährliche Tiere, die Menschheit lebt v.a. unter der Erde. Joel ist jung und ängstlich, entscheidet sich aber irgendwann dafür seine Liebe zu suchen, die 140km entfernt lebt. - Netter Sci-Fi-Abenteuerfilm. Ebenfalls kurzweilig und interessant. Die Effekte schwanken leider stark. Einige Tiere sehen grandios aus, anderen sieht man ihre Computerherkunft deutlich an. Ein unterhaltsamer Film, der aber auch schnell wieder vergessen ist. 7/10 Meiner Frau hat der Film überhaupt nicht gefallen.
 

eape

der töter
Team | Admin
Love & Monsters wurde so gehypet. Mit völliger übertriebener Meta auf RT. Und dann starte ich das Ding und es hätte generischer nicht sein können. Habe gerade noch so diesen 08/15 90er Sonntagmittag-Pro7-Film-Monolog ausgehalten und dann direkt ausgemacht.
 

Wolke

crossing
Wir haben heute The Mitchells vs. The Machines auf Netflix gesehen. Humortechnisch war er jetzt nicht so ganz mein Fall. Gab viele Blödeleien, aber die Geschichte war recht nett und sehr nahe am Zeitgeist.

Absolut hervorragend waren allerdings die Animationen. Wie großartig und interessant es mitanzusehen war wie viele Stile in diesem Film untergebracht sind - was ihn gleichzeitig auch noch um einiges charmanter gemacht hat. Hier haben definitiv tolle Talente mitgearbeitet und in meinen Augen eine ganz große Liebeserklärung an die animierte Kunst vollbracht :)