Ich habe fertig! - Der Durchgespielt-Thread

bestoftimes

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Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Remastered)

Zum Glück habe ich den ersten Teil nicht ausgelassen und sofort mit Teil 2 angefangen. 50 Stunden RPG Spaß. Manchmal gab es zwar etwas Leerlauf, aber ansonsten bin ich sehr angetan vom Spiel. Tolle Optik, schöne märchenhafte Story und das Kampfsystem hat mir auch gut gefallen. Und wie gut das Kompendium innerhalb des Spiels ist. Wahnsinn. Mal schauen, was Teil 2 anders macht.
 

Fox

und fertig
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The Pathless (PS5)

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The Pathless habe ich bereits vor einigen Tagen durchgespielt und gipfelte in einem der Geheimtipps 2020. Ein richtig tolles Kleinod an Spiel, das leider im Zuge des PS5 Releases total untergegangen ist.

Es ist ein faszinierender Mix aus etwas Journey, etwas Shadow of the Colossus, Rätseln und Kämpfen, Erkundung und meditativem Flow. Es fühlt sich wahnsinnig toll an, sich durch die Spielwelt zu bewegen, die zwar grafisch minimalistisch, aber mit tollen Panoramen, an Ueda-Spiele erinnerndem Design sowie erstklassiger Musik von Austin Wintory überzeugt.

Die Bosskämpfe bieten überraschend viel Abwechslung und sind gar nicht so einfach, ansonsten ist The Pathless aber ein gut 10-15 stündiges Erlebnis, das einen nicht überfordern dürfte.

Klare Empfehlung, wenn man mit genannten Spielen etwas anfangen konnte!
 

Fox

und fertig
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Ja, 35 Euro sind nicht wenig, aber die Entwickler habe ich damit gerne unterstützt. Verdient hat es das Spiel allemal.

Wird aber sicher bald auf 20 Euro im Sale fallen oder in einem Jahr bei PS+ landen.
 
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Mingo

Mingo
Es ist ein faszinierender Mix aus etwas Journey, etwas Shadow of the Colossus, Rätseln und Kämpfen, Erkundung und meditativem Flow. Es fühlt sich wahnsinnig toll an, sich durch die Spielwelt zu bewegen, die zwar grafisch minimalistisch, aber mit tollen Panoramen, an Ueda-Spiele erinnerndem Design sowie erstklassiger Musik von Austin Wintory überzeugt.
Bin auch noch dran, nachdem ich jetzt mal ein, zwei Wochen nicht gespielt hatte. Den Soundtrack finde ich auch überragend! Und prinzipiell auch das gesamte visuelle Design - allerdings ist mir insbesondere beim letzten Abschnitt, den ich gerade beendet habe, aufgefallen, dass die Welt eigentlich viel schöner und auch viel abwechslungsreicher ist, wenn man das jeweilige Areal vom Bösen befreit hat - was irgendwie ein wenig schade ist, weil man dann in aller Regel ja in den nächsten Abschnitt weiterzieht.
Wobei ich jetzt gerade in den Bergen bin und die Schneelandschaft dann doch wieder sehr einzigartig ist, im Gegensatz zu den vorherigen Arealen die irgendwie doch sehr ähnlich waren.
 

Fox

und fertig
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Bin auch noch dran, nachdem ich jetzt mal ein, zwei Wochen nicht gespielt hatte. Den Soundtrack finde ich auch überragend! Und prinzipiell auch das gesamte visuelle Design - allerdings ist mir insbesondere beim letzten Abschnitt, den ich gerade beendet habe, aufgefallen, dass die Welt eigentlich viel schöner und auch viel abwechslungsreicher ist, wenn man das jeweilige Areal vom Bösen befreit hat - was irgendwie ein wenig schade ist, weil man dann in aller Regel ja in den nächsten Abschnitt weiterzieht.
Wobei ich jetzt gerade in den Bergen bin und die Schneelandschaft dann doch wieder sehr einzigartig ist, im Gegensatz zu den vorherigen Arealen die irgendwie doch sehr ähnlich waren.

Das hängt vermutlich auch ein wenig von der eigenen Spielweise ab. Ich habe das Gebiet, wenn es befreit war, immer noch zu 100 % "beendet", ehe ich weitergezogen bin, und habe dadurch immer noch extra Zeit im "Schönen" verbracht. Würde aber auch dazu raten, erst das Böse zu besiegen und das Gebiet danach zu genießen.
 
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Chrischan

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Maneater (PS5)


Habe am Wochenende endlich Maneater beendet. War Umsonst im PSPlus, sonst hätte ich dieses Machwerk nie gespielt. Steuerung vom Hai ging mir mega auf die Nerven. Hatte oft den gedanken ob das nicht mal für die PS1 geplant war. Das Positive ist eine einfache Platin Trophäe
 

camahan

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bin am Point of no Return bei Shadow of the Tomb Raider, hat mir wie schon bei Discord gesagt, sehr gut gefallen.
Ich finde die Serie noch nicht ganz so ausgelutscht wie AC
 
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Cycrow

In der Crow-Bar
Shadow_of_the_Tomb_Raider_cover.png

bin am Point of no Return bei Shadow of the Tomb Raider, hat mir wie schon bei Discord gesagt, sehr gut gefallen.
Ich finde die Serie noch nicht ganz so ausgelutscht wie AC
Steht bei mir die Tage auch noch an... also beide neueren Teile.
Kumpel schwärmt ständig davon und drängt mich dazu es endlich mal zu starten.
Bin schon echt gespannt drauf.
 
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DoK

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Ich habe heute Nacht nach etwas über 60 Stunden Fenyx Rising beendet. Das Spiel hat mir Summe wirklich sehr gut gefallen.
Einzig nennenswerter Kritikpunkt ist für mich am Ende, dass es, typisch Ubisoft halt, wieder von allem zu viel zu tun gibt. Daran muss man sich nicht stören, weil vieles optional ist, aber für Leute mit Anspruch auf Vervollständigung ist es einfach zu viel. Aber das ist Geschmackssache.
Die Rätsel haben mir super gut gefallen. Nicht sonderlich schwer, aber gespickt mit extrem vielen guten Ideen, für die man auch all seine Fähigkeiten einsetzen muss, die man so im Laufe des Spiels dazugewinnt.
Die Gegnervielfalt hätte gerne auch noch etwas größer ausfallen können, ansonsten kann ich dem Spiel echt kaum was vorwerfen.

Ich bleibe bei meiner Empfehlung. Wer Lust auf ein Spiel in wunderschönem Ambiente hat, Spaß an cleveren aber nicht zu schweren Rätseln, einem spaßigen Kampfsystem und einem generell sehr angenehmen Movement in offener Welt, die sich zu erkunden lohnt, sollte zugreifen.

Nach den über 60 Stunden Spielzeit habe ich immer noch Lust die ein oder andere Aufgabe zu erledigen und am Ende die Platin einzusacken.
Das will schon was heißen.
 
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Trayal

(╯°□°)╯︵ ┻━┻
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Habe in den letzten Wochen/Monaten auch wieder ein paar Spiele beendet...

Ghost of Tsushima (PS5)
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Ein wirklich hervorragendes Spiel, mit dem ich verdammt viel Spaß hatte. Bin natürlich ein großer Fan des Settings, womit das Spiel bei mir klarerweise gleichmal einen dicken Startbonus erhält aber das würde ihm alles nichts nutzen, wenn es mich nicht auch tatsächlich überzeugen hätte können. Audiovisuell wahnsinnig stark, mit seinen malerischen und sehr atmosphärischen Szenarien, dem dramatischen Lighting (besonders mit dem High Contrast Mode, den ich natürlich aktiviert hatte), seinem fabelhaften HDR Einsatz sowie der tollen musikalischen Untermalung und allgemeinen Geräuschkulisse.

Gameplay sagte mir auch sehr zu, spielte sich extrem rund und flott, mit meiner Meinung nach nahezu perfekter Steuerung. Vom Gamedesign her ist es natürlich grundsätzlich die Standard Open World Formel seiner Generation, allerdings sehr sinnvoll abgeändert und meiner Meinung nach auch perfektioniert. Die Idee etwa den Wind als Navigationssystem zu nutzen finde ich richtig spitze. Die Charakter bezogenen, längeren Nebenquests, die optional waren aber sich durch alle Akte zogen, fand ich ebenfalls sehr gelungen und toll gemacht. Bin kein Completionist und hab daher weit nicht alles gemacht aber mich trotzdem unverhältnismäßig viel mit dem Side Content auseinandergesetzt, da ich halt Gameplay und Welt richtig klasse fand.

Die Main Story wurde ebenfalls als gut von mir befunden. Nichts Außergewöhnliches aber genau das was ich mir von einem spielbaren Samurai Movie erwarte. Besser als die eigentliche Main Story gefielen mir aber die vorhin bereits erwähnten, größeren Side Quests, sowie der Hauptcharakter (Jin) selbst.

Ist zurzeit wohl, nach Bloodborne, mein liebster PS4 First Party Titel. Sucker Punch hat damit auf jeden Fall bewiesen, dass sie zu den Besten im Triple-A Bereich gehören.


Cyberpunk 2077 (PC)
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Sehr kontroverses Spiel, mit sehr vielen sehr fragwürdigen Entscheidungen. Der Drops ist gelutscht und das Thema bereits an allen möglichen Stellen endlos durchgekaut, von daher gehe ich da jetzt auch nicht weiter drauf an. Will nur erwähnen, dass ich selbst eine sehr gute Spielerfahrung hatte, sprich mit keinen Performance Problemen kämpfte, mir das Spiel nur 1x in 60+ Stunden gecrasht ist und mich keine groben Bugs quälten, nur minor Bugs und Glitches. Der Punkt Technik beeinflusste meine Spielerfahrung also nicht negativ, sondern bereicherte sie bloß, da Cyberpunk am PC wirklich sehr umwerfend und stellenweise absolut Next Gen würdig aussieht.

Ich habe auch bekommen was ich mir von dem Spiel erwartet hatte, nämlich kein GTA, sondern ein astreines Triple-A Rollenspiel. Das Combat Gameplay ist jetzt nirgends auch nur ansatzweise Best in Class, empfand ich aber auch nie als nervig, sondern hat mir hingegen sogar meistens Spaß gemacht, auch wenn das Balancing noch sehr ausbaufähig ist und ich hoffe, dass hier noch weiter dran geschraubt wird (das Gameplay vom Hexer gefiel mir damals übrigens weniger, nur so zum Vergleich). Wo mich Cyberpunk aber restlos überzeugen, nein restlos begeistern konnte, ist Night City selbst, seine Charaktere und die (Side) Quests - da waren mitunter einige der besten Quests dabei die ich je in einem Spiel erlebt habe.

In diesen drei Punkten (Night City, Charaktere und Side Quests) war Cyberpunk eine fast perfekte Punktlandung für mich und ich habe das Spiel dementsprechend auch heftigst inhaliert. Habs immerhin binnen einer Woche durchgespielt, mit 60+ Spielstunden auf der Uhr. Dazu muss ich sagen, dass ich fast nahezu ausschlißelich die Main Quest und die richtigen Side Quests (hier ausnahmslos alle) absolviert habe, während ich mich mit dem ganzen Open World Kram (Gigs und so) kaum bis gar nicht beschäftigt hatte. Hab also rund 60 Stunden an Quality Content serviert bekommen, was ich sehr ordentlich finde.

Hoffe wirklich, dass CDPR den Titel noch auf die Reihe bekommt, sprich in technisch entsprechend poliert und dann ähnlich wie beim Witcher noch ein paar tolle DLCs veröffentlicht. Hab auf jeden Fall noch lange nicht genug von Night City.


13 Sentinels: Aegis Rim (PS5)
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Die vielleicht für mich größte Überraschung des letzten Jahres. Wieder so ein Spiel welches ich vollumfänglich und in kürzerster Zeit inhalierte. Im Grunde ein VN, nur etwas moderner und zugänglicher in seiner Präsentation (auch für Genre Maßstäbe etwas kürzer, nachdem man es in etwa 30+ Stunden durchspielen kann) plus einem Strategie Gameplay Part.

Feier das Game richtig hart. Land of milk and honey für Science-Fiction Fans. Eine heftige Hommage an eine Vielzahl von genialen Ideen, die das Science-Fiction Genre die letzten Jahrzehnte über so hervorgebrachte. Komplett irre, da hat man im Grunde eine große Kiste, zum Bersten voll, mit diversen Ideen der Science-Fiction Literatur gefüllt und daraus irgendwie eine hervorragend funktionierende Story konstruiert, erzählt in einem Twist & Turns Puzzle, von 13 verschiedenen Perspektiven aus.

Kann ich nur jedem empfehlen der einem modernen Visual Novel nicht abgeneigt ist und auf Science-Fiction, sowie interessant-innovativen Narrationsideen steht.
 

RoyEFaulskemper

39 by Design
Team | Moderation
The Pathless (PS5)

Anhang anzeigen 192

The Pathless habe ich bereits vor einigen Tagen durchgespielt und gipfelte in einem der Geheimtipps 2020. Ein richtig tolles Kleinod an Spiel, das leider im Zuge des PS5 Releases total untergegangen ist.

Es ist ein faszinierender Mix aus etwas Journey, etwas Shadow of the Colossus, Rätseln und Kämpfen, Erkundung und meditativem Flow. Es fühlt sich wahnsinnig toll an, sich durch die Spielwelt zu bewegen, die zwar grafisch minimalistisch, aber mit tollen Panoramen, an Ueda-Spiele erinnerndem Design sowie erstklassiger Musik von Austin Wintory überzeugt.

Die Bosskämpfe bieten überraschend viel Abwechslung und sind gar nicht so einfach, ansonsten ist The Pathless aber ein gut 10-15 stündiges Erlebnis, das einen nicht überfordern dürfte.

Klare Empfehlung, wenn man mit genannten Spielen etwas anfangen konnte!
Das klingt, als wäre es genau das Richtige, um mich in der aktuellen Situation zurück an den Controller zu holen.
 

el_barto

didn't do it
ac-promo.jpg


Assassins Creed Odyssey (PS4 auf PS5)

Vorweg: Das Ding ist ein absolutes Umfangmonster. Ich hab nach 55 Stunden die Mainquest beendet und dazu einige Sidequests gemacht - aber LÄNGST nicht alle. Es gibt ganze Landmassen, die ich noch nicht mal betreten habe. Und zwei große DLC gäbe es auch noch.
Aber obwohl mir das Spiel echt Spaß gemacht hab und ich denke, dass es das bisher beste AC ist, ist für mich Ende.
Der größte Kritikpunkt, den ich an diesem Spiel (wie an den meisten Ubisoft-Spielen) habe ist, dass es nicht weiß, wann es zu Ende sein sollte.

Die Story ist an sich gut und teilweise emotional. Sehr nett fand ich, dass man sich aussuchen kann, ob man mit Mann oder Frau spielen will. Beide Geschwister existieren aber so oder so und der/die nicht gewählte bekommt ebenfalls eine prominente Rolle - super Idee!
Ich fände aber die Story mitreißender, wenn Ubisoft sie besser inszenieren würde. Da passieren große Momente oft sehr glanzlos und man wird nach schockierenden Szenen direkt wieder in die Open World geschmissen und könnte nahtlos mit ner belanglosen Nebenquest weitermachen. Das könnte man sicher besser lösen.

Optisch hat mir das Spiel gut gefallen, auch wenn es nur die PS4-Version war, die ich auf der PS5 gespielt hab. Aber leider gibt es keine Grafikmodi und man hat immer einen 30 fps Lock. Trotzdem teilweise fantastische Landschaften, bei denen ich am Liebsten ein Flugzeug in Richtung Griechenland bestiegen hätte. DIeses virtuelle Sightseeing ist für mich immer der größte Selling Point jedes ACs.

Das Gameplay ist quasi 1:1 das aus Origins. Grundlangen von Dark Souls, nur eben mit einem Bruchteil der Tiefe. Waffen und Ausrüstung bekommt man nachgeworfen, so dass keine 10 Minuten vergehen ohne dass man irgendein Teil austauschen müsste. Das ermüdet mich immer ein wenig. Stealth ist auch wie immer bei AC. Kann man machen, aber wenn man das Kampfsystem mal verinnerlicht hat, kann man auch ohne Weiteres im Nahkampf gegen 10 Gegner auf gleichem Level bestehen.

Ubisoft hat diese Art von Spiel inzwischen sehr gut drauf. Alles wirkt routiniert - sowohl im Guten als auch im Schlechten. Mir machen die AC-Spiele immer wieder Spaß.

8/10
 

Daddlefield

Rar, aber gut
Cyberpunk 2077

Gestern Abend lief bei mir der Abspann des ersten Endes über den Bildschirm. Insgesamt soll es 3 oder 4 verschiedene geben. Das Spiel selbst kam in der Spielerschaft eher bescheiden an, weil zum einen technische Unzulänglichkeiten sehr offensichtlich sind, zum anderen viel versprochen wurde, was es nicht ins finale Spiel geschafft hat.

Trotz der bekannten Mängel hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht. Ich fand die Story sehr gut und auch die Stadt hat mir als Kulisse gefalle. Und viel mehr als eine Kulisse ist es ja nicht. Die von mir gespielten Nebenmissionen waren auch alle sehr unterhaltsam, z.B. die von Delamain. Ich habe insgesamt etwas über 30 Stunden gespielt und habe auch noch jede Menge Nebenmissionen offen. Die mache ich dann beim nächsten Durchlauf, sobald meine XSX wieder da ist. Und auf nen weiteren Durchlauf, diesmal mit mehr Hacking und Stealth als mit Waffengewalt, wird es auf jeden Fall geben.
 

flexx

Hab am Wochenende endlich mal TLoU 2 zu Ende bringen können. Über die penetrante und teilweise fast schon glorifizierende Gewaltdarstellung in manch einer Szene kann man sich imo streiten – gerade während den letzten Stunden wurde mir das zuwider. Ich musste oft eine Pause einlegen, weils mir einfach zu viel wurde. Ich verstehe, dass das Spiel versucht, diese Sinnlosigkeit und Trostlosigkeit in den Fokus zu nehmen. Für mich persönlich funktioniert dies aber mit dem Werkzeug des Überdrusses nur bedingt. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit der Fortführung der Geschichte. Auch die verschiedenen Blickwinkel haben gefruchtet. Im Sinne der Vollständigkeit auch mit der Bewertung: 7/10 Meisterwerk.
 

Daddlefield

Rar, aber gut
Gestern Abend habe ich mit nem Freund im Couch Coop (natürlich mit 1,5 m Abstand zwischen uns) Unravel Two durchgespielt. Ich hatte das Spiel bis dato zwar immer mal gesehen, aber hab es nie gekauft. Dafür wirkte es mir zu "einfach". Dank Gamepass probierten wir es einfach mal aus. Und ich muss sagen, dass wir wirklich viel Spaß hatten! Das Spiel hat zwar nur 7 Level, die sind aber wunderbar designt.

Jeder Level hat ein eigenes Thema, im Hintergrund wird eine Geschichte erzählt. Die Grafik und der Sound sind malerisch, die kleinen Wollpersonen einfach süß. Die Rätsel sind zwar leider nicht allzu schwierig, aber so hat man einen schönen Fortschritt. Oft wird die Zusammenarbeit der beiden Stoffpersonen benötigt, um voran zu kommen. Meistens ist das Spiel sehr ruhig, es gibt aber auch Abschnitte, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt. Auch genaue Sprünge sind hier und da notwendig. Durch die sehr fairen Rücksetzpunkte verliert man dabei aber nur sehr minimal Progress.

Im Koop (auf der Couch) ist das Game genau richtig für einen Abend. Toll inszeniert, gute Spielmechaniken, nette Aufmachung. Für mich 8/10. Wie das Ganze als Solospiel funktionieren soll, kann ich mir aber nicht richtig vorstellen.
 

camahan

Mitglied
so jetzt Shadow of the Tomb Raider auch komplett durch, das Ende war ja mal wieder herrlich überdreht :dogge:
Einfach Kopf ausschalten und die Action geniessen wie bei einem Michael Bay Film, nur der Endboss war mal wieder nervig, zum Glück waren die Checkpoints gut gesetzt.
 
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TheoBanani

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The Last of Us Remastered

Am Wochenende habe ich zur Vorbereitung auf TLOU Part 2 nochmal den ersten beendet. Zwar war nun die erzählerische Spannung nicht mehr groß vorhanden, die entsprechenden Szenen haben dennoch kaum etwas an ihrer Emotionalität verloren und konnten mich wiederholt ergreifen.
Nachdem ich zum PS3 Release auf dem zu der Zeit höchsten Schwierigkeitsgrad Survivor gespielt habe, war nun das nachgelieferte Grounded fällig. Damals fand ich bereits die Schwierigkeit mit den mangelnden Ressourcen, den aggressiveren Gegnern und den geringeren Überlebenschancen für das Gesamterlebnis in dieser brutalen und gnadenlosen Welt besonders zuträglich; Grounded treibt dies noch auf die Spitze. Die Ressourcen sind so gering, dass ich meine gecraftete Ausrüstung in der gesamten Spielzeit fast an einer Hand abzählen kann. Die Teile zum Upgraden der Waffen find ich hingegen deutlich großzügiger verteilt. Da man aber kaum Munition zur Verfügung hat, sind diese nur beschränkt nützlich. Ich glaube, gerade für die Pistolen hatte ich nur zu ein oder zwei Zeitpunkten Munition, die knapp über die Magazingröße hinausgeht. Upgrades für die Magazingröße oder Nachladezeit sind da obsolet. Wichtig ist da vor allem zu Beginn die zusätzlichen Holster zu fertigen, um die rar gesäte Munition über alle Waffen hinweg schnell einsetzen zu können. Bei den Upgrades für Joel hab ich mir sofort verringertes Weapon Sway gegönnt, damit auch jeder von den wenigen Schüssen sitzt. Wenn man nichts craftet, ist hingegen die Verbesserung für Crafting Speed völlig zu vernachlässigen und auch die Health-Upgrades haben mich nicht besonders angemacht, da vieles eh bereits so tödlich ist, dass man da eher mit dem NoHit Anspruch rangehen sollte.

Ich muss auch unbedingt noch eine Anmerkung zur KI bringen. Es ist so geil, mit welcher Agressivität und Brutalität die menschlichen Gegner einen jagen. Da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Sie huschen teilweise so gut von Deckung zu Deckung, dass man es trotz aufmerksamer Beobachtung gar nicht mitbekommt. Es kann dann schon ziemlich gruselig sein, wenn nichts ahnend jemand neben dir auftaucht und dir das Stahlrohr durchs Gesicht zieht. Leider kommt diese Dynamik nicht allzu häufig vor, da die Gegner einen dann doch zu schnell wieder aus den Augen verlieren oder weil das Encounter-/Leveldesign dies nicht hergibt.

Insgesamt war der Durchgang dann doch leichter als gedacht, weil das Spiel mich auf eine Art fesselt, welche die notwendige Vorsicht und Aufmerksamkeit in jeder Situation unterstützt. Und bei meiner Liebe zum Spiel bleibt auch der Frust aus häufigeren Wiederholungen fern. Grounded ist daher eine spannende Erfahrung, für einen ersten Durchgang kann ich das jedoch nicht empfehlen. Dafür werden hier die Mittel, die man sonst zur Verfügung hat, insbesondere das Crafting-System, zu stark reduziert und außer Kraft gesetzt. Es läuft zu sehr darauf hinaus, dass man sich die Flaschen und Ziegelsteine in der Umgebung sucht, um die Gegner wegzuknüppeln. Situationen, in denen man sich schnell zurückzieht und unter Anspannung versucht, noch schnell das rettende Item zu craften oder die Heilung durchzubringen, bleiben so eher aus.
 
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